1. öpnv

    Gerade beim Essen überlegt, was der ÖPNV vom Individualverkehr lernen könne. War nämlich Thema am Lehrstuhl meines Schwagers, seines Zeichens Verkehrsplaner.

    1. Die Leute selber steuern lassen. Was am ÖPNV stört sind die starren Fahrpläne und Routen. Warum soll die Verkehrsgesellschaft besser wissen, wo die Leute hin wollen, als diese selber? Also: mehr Entscheidungsfreiheit für die Fahrgäste! Und gleichzeitig Personal sparen.

    2. Um die gewünschten Fahrtziele der Fahrgäste unter einen Hut bringen, brauchen wir deutlich mehr öffentliche Transportmittel. Die können dann auch gerne kleiner sein - so 2 bis 7 Plätze reichen völlig. Praktisch sieht das dann so aus, dass an den Haltestellen ständig eine ausreichende Zahl an Fahrzeugen bereit steht. Der Kunde stempelt sein Ticket, betritt das Fahrzeug und fährt los. Andere Gäste mit dem gleichen Ziel können mitfahren.

    3. Um den Fahrgästen den lästigen Weg zur Haltestelle zu ersparen, erlaubt man ihnen das Fahrzeug mit nach hause zu nehmen. Es ist sogar möglich eine dauerhafte Bindung zwischen Fahrzeug und Kunde vertraglich zu verankern, so dass dem Kunden sein Fahrzeug ständig uneingeschränkt zur Verfügung steht. Da der Kunde auch mehr Verantwortung für sein Fahrzeug übernimmt, können Wartung und Reparaturen ausgelagert werden und auch hier ergibt sich ein enormes Einsparungspotential.