sport gucken
Sport - besonders wenn er im Fernsehen zu sehen ist - wird ja gemeinhin vorgeworfen reiner Kommerz zu sein. Es ginge ja nur noch um’s Geld und nicht um den Sport an sich. Als würde ein Zirkusclown, ein Musiker oder irgendein anderer Vertreter der Unterhaltungsbranche ehrenhafter handeln.
Habe ich diese Sport-Gleich-Kommerz-Geschichte erstmal akzeptiert, frage ich mich aber wieso einige Sportarten nicht telegener sind.
- Formel 1 wäre besser, wenn die Fahrer vor jedem Rennen ein zufälliges Auto zugeteilt bekämen.
- Golf wäre besser, wenn man nicht die Schläge zählte (und uns Jahre auf jeden Schlag warten lässt ehe man gemütlich dem Ball hinterherspaziert), sondern die Zeit die man braucht um den Ball ins Loch zu dreschen. Ohne Golfauto.
- Hürdenlauf wäre besser, wenn die Hürden nicht jedesmal im gleichen Abstand stünden.
- Stabhochsprung wäre besser, wenn man nicht eine Stange, sondern eine Wand überwinden müßte.
- Skiabfahrt wäre besser, wenn nicht jeder einzeln fahren würde.
- Eiskunstlauf wäre besser, wenn die Läfer keine Kür vorbereiten würden, sondern spontan zu einem per 0190er-SMS ausgesuchtem Lied improvisieren. Die Jury sollte nicht aus Experten bestehen.
- Gehen wäre auf einem Bein noch affiger.
- Tennis wäre besser, wenn das Publikum Geräusche machen dürfte.
- Schwimmen wäre besser, wenn die Leute im Wasser nicht alle gleich aussähen, sondern wie beim Catchen Superhelden darstellten. Auf festeingeteilte Bahnen sollte man verzichten.
- Baseball wäre besser, wenn die Regeln auf eine DIN A4 Seite passten. Wie wäre es mit den Brennballregeln?
- Skispringen wäre besser, wenn nicht 150 Springer je einmal zu sehen wären, sondern 20 je 10 Mal. Die B-Note muss weg. Und statt auf Weite zu springen, sollte man versuchen, markierte Ziele zu treffen.
Beim Fussball fände ich noch gut, wenn ich wie bei der Playstation auf Wunsch immer die Spielernamen einblenden könnte. Und der Schiedsrichter sollte ein Mikro haben um direkt zu erklären was er gepfiffen hat.
Andere Ideen?